Doch kein EeePC mit Touchscreen

Knapp zwei Wochen nach den Spekulationen über einen 9″ EeePC mit berührungsempfindlichen Bildschirm kam gestern das Dementi.
Auf einer Pressekonferenz, die auch zur Vorstellung neuer Produkte genutzt wurde, stellte Asus klar: Umfragen zufolge besteht bei der Kundschaft kein Interesse an einem EeePC mit Touchscreen, ein entsprechendes Produkt ist nicht zu erwarten.

Das muss allerdings zumindest für technikversierte EeePC-Besitzer nicht das letzte Wort sein. Schon im Dezember ist einem Blogger der Eigenbau eines Touchscreen EeePCs gelungen, ein Video-Howto erklärt die Arbeitsschritte.

EeePC bekommt Geschwister

E-TV

Der EeePC ist das erfolgreichste Produkt in der Geschichte von Asustek, immerhin als führender Motherboard-Hersteller kein gänzlich unbeschriebenes Blatt.
Und so verwundert es nicht, dass der taiwanesische Konzern um den EeePC herum eine ganze Produktfamilie etablieren will. Die gestern auf einer Pressekonferenz vorgestellten Produkte sollen mit dem EeePC einen günstigen Preis und einfache Handhabung gemein haben.

Vorgestellt wurde mit dem E-DT ein bereits erwarteter Desktop-EeePC. Zum Rechner wurde lediglich bekannt gegeben, dass er in seiner ersten Generation von einer Celeron-CPU angetrieben und mit $200-$300 (EUR 130-200,-) bepreist sein wird. Weitere Infos sollen zur Cebit im März folgen, der Rollout ist im April oder Mai geplant.

Der E-Monitor ist als iMac-Rivale konzipiert: Der gesamte Computer befindet sich im (TFT-)Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 19″-21″. Der mit eingebautem TV-Tuner daher kommende E-Monitor wird voraussichtlich im September dieses Jahres zu einem Kampfpreis von $500 (EUR 340,-) in den Handel kommen - ein iMac kostet mehr als das Dreifache. Asus setzt hier vermutlich auf Laptop-Hardware: Die Shelton 08 Plattform von Intel soll zum Einsatz kommen, eine platzsparende Kombination aus 1,6 Ghz CPU & Motherboard.

Das vielleicht innovativste Produkt ist der E-TV, eine TV-PC-Kombination. Optisch nicht von einem normalen Flachbildfernseher zu unterscheiden, steckt im 42″ großen E-TV ein vollwertiger Linux-Rechner. Die Kosten werden “nicht über $200 mehr als normale TV-Geräte” betragen, zu erwarten ist das Gerät im September.

<via>

Mehr Stoff für den EeePC

Stefans Tutorial Software aus anderen Quellen installieren beschreibt bereits, wie (simpel) man Xandros zur Installation von Programmen aus einem riesigen Angebot konfigurieren kann, die dann einfach nur noch per Mausklick herunter geladen werden müssen.

Unser Leser Pierre Dedy hat zu diesem Thema ein weiteres Tutorial verfasst, welches sich - bebildert - vor allem an absolute Anfänger richtet. Vielen Dank!
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Tutorials!

Insbesondere an alle Linux-Neulinge richten sich unsere brandneuen Tutorials zur Arbeit mit dem ab Werk vorinstallierten Xandros sowie weiteren Distributionen.

Autor der Tutorials ist Stefan Waidele., den ich bei dieser Gelegenheit herzlich im Einfach Eee Team begrüßen möchte. Stefan als Linux-Profi hat bereits ein sehr interessantes Script geschrieben, welches die Arbeit mit dem EeePC vereinfachen soll.

Bislang publizierte Tutorials auf Einfach Eee:

Copy and Paste mit Linux

Browserwahl: Firefox vs. Opera

Deutsches Tastatur-Layout im Full Desktop Mode

Installation von Software

Befehlseingabe wie?

Full Desktop Mode aktivieren

Solltet ihr mit den Anleitungen nicht klar kommen, so beschreibt bitte eure Probleme in den Kommentaren der entsprechenden Artikel.
Ebenso nehmen wir natürlich Anregungen für weitere Tutorials entgegen, die ihr hier künftig lesen möchtet.

“EeePC kann nicht viel, enttäuscht mit Haptik & Optik”

Scan: eeetalk.de
Scan: eeetalk.de

Einem Bericht der Computer Reseller News zufolge verkauft sich der EeePC blendend, ist allerorts vergriffen und wohl auch in den nächsten Wochen schwer erhältlich - soweit nichts neues. Verwunderlich ist dagegen, dass der Run auf den Winzling Erstaunen und Unverständnis bei den Verkäufern auslöst.

Arnd von Wedemeyer, Geschäftsführer der C&P Network Consulting GmbH (notebooksbilliger.de), hält den EeePC für überschätzt - immerhin habe man viel spannendere Notebooks, die nur geringfügig teurer seien. Anssichtssache: Im Segment ‘unter 11″ Bildschirmdiagonale‘ ist der nächstgünstigeComputer etwa 150% kostspieliger. Und ob das asynchrone s.book1 optisch weniger ‘enttäuscht’ als der EeePC, sei dahin gestellt.

Immerhin meint es notebooksbilliger.de aber gut mit seinen Kunden: Großzügig wird ein RAM-Upgrade auf 1 Gbyte angeboten, um die allzu magere Funktionalität des EeePC wenigstens ein bisschen auszuweiten. Kostenpunkt: EUR 379,-, also EUR 80,- Aufpreis (1 Gbyte Baustein bei amazon: EUR 22,-, Einbauinfos hier).

EeePC wird geklont

Kein Witz: Das Foto links zeigt keinen EeePC. Der 7-Zöller auf dem Bild nennt sich CybertronPC und kommt aus China, Hochburg der Produktkopierer.
CPU (800 Mhz Celeron), RAM (512 Mbyte) und sogar die Betriebsoberfläche sind identisch zum derzeit nur in Übersee erhältlichen EeePC 4G Surf , auch wurde Flash-Speicher verbaut - mit 2 Gbyte allerdings nur halb soviel wie im EeePC.
Skuril: Die Fälschung kostet mehr als das Original. $349 verlangen Händler für einen CybertronPC, zu diesem Preis bekommt man in den USA bereits einen EeePC mit doppelt soviel Speicher.

Bei den Kollegen von Engadget hat sich zum Foto (selbst das eine Kopie) übrigens eine Diskussion entsponnen, ob die den Laptop haltende Hand mit Photoshop eingefügt & nachbearbeitet wurde - in der Tat wirken die Proportionen ein wenig unnatürlich.

Codename: Linux

Zwischenstand der Sonntagsfrage nach 550 Teilnehmern: Eine klare Mehrheit von 57% der (künftigen) EeePC-Besitzer plant die weitere Nutzung von Linux auf dem EeePC, während “nur” 35% das gewohnte Windows XP aufzuspielen gedenken.

Für die meisten “Normalanwender” - erklärte Zielgruppe von EeePC-Hersteller Asus - ist Linux unbekanntes Terrain, die Philosophie hinter freier Software fremd.
Genau damit befasst sich eine hervorragende TV-Doku: Codename Linux porträtiert in 50min die Open Source Bewegung, stellt wichtige Persönlichkeiten (allen voran natürlich Linux-Erfinder Linus Torvards) vor und skizziert die Entwicklung des freien Betriebssystems.

Der Clou: Auch die hierzulande auf ARTE ausgestrahlte finnisch-französische Co-Produktion selbst steht unter der GNU-Lizenz, kann also frei verbreitet werden.

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Impressionen: WinXP auf deutschem EeePC

Dass Windows XP schnell auf dem EeePC startet, ist bekannt. Aber auch im praktischen Einsatz macht das Betriebssystem aus Redmond eine gute Figur.
Das belegt - einmal mehr - das Video eines Bloggers, der Einblicke in die EeePC-Welt von Windows gibt.

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PimpmEEE-Skripts: Ein Befehl und gut ist!

Der Ausu Eee PC bietet mit dem “Easy Mode” eine schöne, einfache Benutzeroberfläche, die es erlaubt, den Computer zu nutzen, ohne etwas vom darunter installierten Linux zu merken.

Wem jedoch die vorinstallierten Programme nicht ausreichen, oder wenn man alternative Lösungen ausprobieren will, bleibt es dem Eee-Besitzer nicht erspart, sich mit Linux auseinanderzusetzen.

Hier in den Tutorials auf “Einfach Eee” will ich diese Grundlagen denen vermittelt werden, die sich auf das Abenteuerland Linux einlassen wollen. Alle anderen - die den Eee “einfach nur Benutzen” wollen finden hier die PimpmEEE-Scripts!

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ebay: EeePC plus Handy für EUR 240,-


Wer es mit dem EeePC-Kauf nicht allzu eilig hat primär auf ein günstiges Angebot aus ist, sollte sich einmal diese und ähnliche Auktionen bei ebay ansehen. Angeboten wird hier ein Bundle aus schwarzem EeePC, einem Budget-Handy und einem grundgebührfreien Mobilfunkvertrag für einen Euro.

Beim T-Mobile Vertrag fallen über die zweijährige Vertragslaufzeit hinweg EUR 10,- monatliche Mindestnutzungsentgelte an; EUR 240,- also in Summe.
Damit erhält man den EeePC fast EUR 60,-unter der unverbindlichen Preisempfehlung von Asus, bekommt ein Handy dazu und hat sogar noch jeden EUR 10,- Handyguthaben zum Abtelefonieren. Die Konditionen sind zwar erwartungsgemäß unattraktiv, zum Beispiel 50 monatliche Gratis-SMS könnte man aber sicherlich mitnehmen.

Diese und ähnliche Angebote werden mit den hohen Provisionen querfinanziert, welche die ebay-Händler von Mobilfunkunternehmen für die Vermittlung von Verträgen erhalten. Hintergedanke von T-Mobile & anderen ist natürlich, dass die SIM-Karte regelmäßig genutzt wird und nicht etwa zwei Jahre lang in der Schublade verschwindet.

Der Haken für den Kunden: Geschieht genau das in zu vielen Fällen, könnte es für den ebay-Händler Ärger, keine Provisionen und den Kunden im Endeffekt keinen EeePC geben. Ganz besonders sollte bei solchen Angeboten auf den Bewertungsspiegel des Verkäufers geachtet werden.
Ein interessanter Artikel zu Dreiecksgeschäften im Handybereich findet sich auf teltarif.de, Infos zum EeePC-Kauf via ebay bei uns.