Präsentationen der Eee PC Modellpallette sind schon heute eine eher unübersichtliche Angelegenheit. Doch ASUS spielt keinesfalls mit dem Gedanken, die Eee-Familie zu verschlanken und die Vielfalt zu reduzieren. Im Gegenteil: Jede relevante Nutzergruppe soll künftig den für sie idealen Eee PC vorfinden.

Zur weiteren Eee-Politik äußerte sich ASUS-Manager Holger Schmidt am Rande der Eee Top / Eee PC S101 Vorstellung in Hamburg im Gespräch mit teltarif.de. Beispielhaft für die weitere Ausdifferenzierung der Eee PC Produktfamilie nannte Schmidt das eigene Mainboard-Lineup, welches  aktuell “80 bis 100″ Produkte mit den unterschiedlichsten Spezifikationen umfasst.

Im Zusammenhang mit der individuellen Kaufentscheidung wird Schmidt mit ansich Selbstverständlichem zitiert: Obwohl vergleichsweise günstig, können und sollten Netbooks nicht spontan - also ohne vorige Informierung - gekauft werden.

Wer sich dagegen über die gewünschte Nutzung im Klaren ist, kann bei den Taiwanern schon jetzt aus einem umfangreichen Angebot von Eee PC 4G bis Eee PC S101 (für ASUS trotz hoher Kosten ein Netbook) wählen.

Nachdem mit Eee Top und Eee Box bereits zwei Nicht-Netbooks unter dem EEE-Label vorgestellt wurden, kündigte der ASUS-Manager für 2009 weitere “artfremde” Einfach-Hardware an. Dabei wurde Schmidt aber nicht konkret, wollte beispielsweise ein “Eee-Phone” nicht bestätigen.

Gerüchten zufolge soll ASUS momentan zumindest an Eee-Mainboards arbeiten, auch  ein Eee TV sei in Entwicklung.