Hierzulande erst Ende November erhältlich (EUR 599 für das Windows XP Modell mit 16 Gybte SSD + 16 Gbyte SDHC-Karte + 20 Gbyte Online-Speicher, vorbestellbar bei T-Online in schwarz / braun / champagner), kommt der Eee PC S101 in den USA bereits kommende Woche in den Handel.
Entsprechend häufen sich in diesen Tagen die Testberichte zum 1kg leichten Zehn-Zoller. Dabei bestätigen sich weitgehend die Eindrücke aus einer ersten Video-Review und im Rahmen der weltweiten Eee PC S101 Roadshow (hierzulande in Hamburg) durchgeführten “Hands-Ons” von IT-Journalisten: Das S101 ist stylisch wie kein zweites Netbook und dabei auch durchaus funktional, preislich aber deutlich über dem Vertretbaren.
Technisch handelt es sich bei dem Eee PC S101 nämlich im Wesentlichen um einen Eee PC 1000H. Einziger Unterschied ist der 16 Gbyte SSD anstelle einer 160 Gbyte HDD.
Zur Geschwindigkeit des Flash-Speichers gibt es unterschiedliche, sich widersprechende Benchmarks. Das asiatische Tech-Mag UMPCFever maß beeindruckende 84/49 Mbyte/Sek. Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit. Zum Vergleich: Die Festplatte des Eee PC 1000H kommt auf durchaus ordentliche 44 Mbyte/Sek. in beiden Richtungen. In einem Test des Laptop Magazine lag die Schreibgeschwindigkeit der SSD hingegen fast 50% hinter dem Wert der Modellschwester.
Ebenfalls nicht auf einem Niveau mit dem Eee PC 1000H sah das Laptop Magazine den Akku des Eee PC S101. Gute dreieinhalb Stunden könne im Normalbetrieb (Surfen, Textbearbeitung) netzlos mit dem Netbook gearbeitet werden, der 1000er halte zwei Stunden länger durch. Den Vergleich mit Netbooks der Konkurrenz (Durchschnittswert: 2:27h) brauche der Eee PC S101 hingegen nicht zu scheuen.
Darüber hinaus wird - etwa von Engadget (umfangreiche Fotogallerie im Artikel) - die praktisch unbenutzbare rechte Shifttaste kritisiert. Rätselraten gibt es außerdem zu der Frage, warum ASUS seinem Premium-Netbook nur eine VGA-Webcam spendiert hat.
Trotz aller Detailkritik: Mit dem Eee PC S101 haben die Taiwaner wieder einmal ein solides Netbook konstruiert, in diesem Punkt sind sich alle Tester einig. Mit dem rundum überarbeiteten Multitouchpad (nun mit einer Oberfläche aus gebürstetem Aluminium) setzt ASUS hier sogar neue Maßstäbe im Mini-Note Bereich.
EUR 200 (USA: $220) Aufpreis zum Eee PC 1000H seien jedoch allein mit dem schicken Äußeren kaum zu rechtfertigen. Die Kollegen von Engadget spekulieren weiterhin, ASUS sei hier auf den schnellen Dollar/Euro aus: In nicht allzu langer Zeit kämen alle Netbooks in ähnlichen Gewändern wie das Eee PC S101 daher, würden sich preislich aber auf dem Niveau heutiger Geräte bewegen.













ASUS stellt das NetBook Eee PC S101 vor…
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