Vom 9. April an wird es dem Laptop Magazine zufolge beim US-Handelsriesen Best Buy den Eee PC 4G auch mit vorinstalliertem Windows XP zu kaufen geben.
Soweit nichts neues: Der Schritt war schon lange angekündigt, noch in diesem Jahr will Asus weltweit knapp 2/3 aller Eee PC mit dem Betriebssystem aus Redmond ausliefern.
Eine handfeste Überraschung ist aber die Bepreisung: $399 wird ein WinXP Eee PC in den USA kosten - exakt so viel wie die baugleiche Ausführung mit Linux. In Asien, wo der WinXP Eee PC bereits in zwei Ländern (Südkorea, Japan) vertrieben wird, mussten Konsumenten dagegen für Windows besonders tief in die Tasche greifen.
Mit einer preislichen Gleichstellung von Linux und WinXP auf dem Eee PC 4G - vermutlich dann auch beim Eee PC 900 - dürfte es für Asus kein Problem sein, die avisierte Quote (s.o.) zu erreichen: Eine dann quasi kostenlose Windows XP Lizenz dürften sich nur eingefleischte Linux-Fans entgehen lassen.
Klar ist aber auch: Microsoft wird Asus sein Betriebssystem wohl nicht völlig umsonst überlassen, Käufer der Linux-Version werden die Windows-Nutzer also in gewissem Maße querfinanzieren - eine aus Konsumentensicht eher unbefriedigende Lösung.
<via>












zitat :
Microsoft wird Asus sein Betriebssystem wohl nicht völlig umsonst überlassen, Käufer der Linux-Version werden die Windows-Nutzer also in gewissem Maße querfinanzieren - eine aus Konsumentensicht eher unbefriedigende Lösung.
damit ist der eee zumindest bei mir schon fast gestorben :/
omel
Jo…ich bin auch nicht gerade glücklich darüber, wie sich die Dinge entwickeln. Zwei Preise wären definitiv die fairere Lösung gewesen.
Ciao
Johannes
Für den EeePC 900 hab ich auch schon folgende Lösung gelesen:
8 GB mit Windows 399€
12 GB mit Linux 399€
Fände ich die beste Lösung. Daran kann man auch sehen wie viel den Leuten Windows wirklich wert ist.
bei 8 gb mit win und 12 gb mit linux würde ich mir dann auch die 12 gb version kaufen und xp nachinstallieren. für mich kein problem. das bedeutet aber auch, dass die verkaufszahlen dann nicht aussagekräftig wären, oder? es geht mir nicht um den Preis. Wohl aber um die 4 gb ssd, auf die ich dann verzichten müsste. ich würde bis zu 50 € Aufpreis für xp bezahlen.
Microsoft wird da bestimmt kräftig draufzahlen. Ich nehme an, man will um jeden Preis verhindern, dass sich mit dem Eee mittelfristig ein Trend entwickelt, an dem Bill Gates nix verdient. Also stellt man mit Gewalt einen Fuss in die Tür.
-> Solange Linux als Alternative angeboten wird, ist für mich alles im grünen Bereich. Hauptsache kein Microsoft-Monopol auf dem Eee.
Auch wenn es die Verkaufszahlen “verfälscht” würde ich bei gleichem Preis zum Windows-EEE greifen, Linux draufknallen und das Windows anderweitig nutzen oder verkaufen…..
[...] “Einfach EEE” berichtet, wird es den Asus EEE PC zumindest in den USA in Kürze auch ab Werk mit Windows XP von Microsoft [...]
Ist denn das Xandros wirklich umsonst? Da gibt es doch mehrere Versionen von, die nicht alle völlig gratis sind. Wenn auf dem EEE PC eine kostenpflichtige Version drauf ist, warum sollte ein XP-EEE PC also mehr kosten? Die Beweggründe von Microsoft sind natürlich klar (wie schon Da_Flex sagte). Aber kann man es Microsoft verdenken, dass sie Geld verdienen wollen?
Gruß,
Henner
Es hat Asus sicher auch etwas Geld gekostet, um die auf den Eee optimierte Xandros-Distribution zu bekommen. Andere Linux-Distributionen, die das Selbe können, gibt’s inzwischen kostenlos.
Der entscheidende Punkt für Asus war damals, dass Xandros billiger als Windows war. Nun ist der Eee ein Hit geworden, und Microsoft hat daraufhin seine Preispolitik überdacht. Daran zeigt sich, dass Microsoft keine Experimente eingeht und eine Abzocker-Mentalität hat. Klar haben die das Recht, Geld zu verdienen. Die Frage ist, auf welche Art und Weise sie das tun.
Okay, das stimmt wohl. Ich wollte auch keine Diskussion Linux vs. Microsoft lostreten (wobei sowas u. U. spaßige Dimensionen annehmen kann).
Konsequent wäre es doch, den EEE-PC in drei Versionen anzubieten (mit dem entsprechenden Aufpreis), eine davon ohne Betriebssystem (bzw. mit einer wirklich freien Linux-Distribution), eine mit dem angepassten Xandros, und eine mit XP. Und wenn Microsoft das XP dann so günstig macht, soll doch der EEE-PC mit XP ebenso günstig sein, wie mit Xandros…
Letztlich kann man darüber lange debattieren, mir gefällt das Xandros ausgezeichnet, weil ich finde dass es gut zum EEE PC passt. Und schade fände ich es auch, wenn jetzt durch die Preispolitik wieder potentielle Linux-Neulinge davon abgehalten werden, es wenigstens mal zu probieren. Andererseits gönne ich auch Windows-Anhängern durchaus den Spaß mit einem XP-EEE PC ;-)
Okay, das stimmt wohl. Ich wollte auch keine Diskussion Linux vs. Microsoft lostreten (wobei sowas u. U. spaßige Dimensionen annehmen kann).
joar :DD
Konsequent wäre es doch, den EEE-PC in drei Versionen anzubieten (mit dem entsprechenden Aufpreis), eine davon ohne Betriebssystem
da bin ich auch dafür … ich hab keine lust jedesmal ein betriebsystem zu zahlen bzw die mühen es anzupassen/aufzuspielen, wenn ich es danach doch durch eins meiner wahl ersetze :/
omeli
Ich würde es am besten finden, wenn man Linux UND Windows in die Packung legt. Dann kann jeder den “Kampf der Systeme” nach eigenem Bedarf entscheiden. Da eine Linux-Distri fast kein Geld kostet, sollte das möglich sein.
@Da_Flex:
Der “Kampf der Systeme” sieht dann wie folgt aus: Wer Linux benutzt ärgert sich Windows mitbezahlt zu haben, alle anderen nehmen Windows und wundern sich über diese komische CD die noch dabei ist. Natürlich stelle ich es jedem frei Windows zu benutzen, sofern er sich bewusst dafür entscheidet. Doch um das zu können muss man die Alternativen kennen, alles andere ist bloße Gewohnheit. Und das weiß Microsoft. Darum wollen sie auch verhindern, dass die Menschen durch ein Produkt wie den EeePC mit etwas anderem als Windows in Berührung kommen, indem sie sich in diesen Markt drängen und darauf vertrauen, dass sich die Menschen aus Gewohnheit für Windows entscheiden werden. Es würde mich nicht wundern, wenn Microsoft die Lizenzen für einen Spottpreis raushaut. Asus nimmt dies natürlich gerne an, da es die Attraktivität ihres Produktes erhöht. Darum ist es wichtig, dass die Linux-Variante das (finanziell) attraktivere Angebot ist, um Microsofts Monopol zumindest aufzuweichen, und wenn auch nur in den Köpfen der Menschen. Wer dann immernoch Windows haben möchte, kann dies gerne haben.
Mir ist eigentlich egal ob Microsoft dem eeepc ein kostenloses WinXP beilegt, aber als Folge davon wird wohl bei neueren Modellen die Linux-Unterstützung komplett wegfallen.
Ich bin zimelich überzeugt davon, das in zukünftigen Modellen Hardware-Komponenten verbaut werden für die es keine open-source Linux-Treiber gibt und auch nicht geben wird.
Asus dann “leider” mittteilen müssen, dass sie in Zukunft nur noch WinXP unterstützen können, blah blah… etc.
So ein kleine Übernahme zahlt Mircosoft doch aus der Portokasse.
Bäh, was für finstere Aussichten. Ganz so schwarz würde ich das nicht sehen: Erstens gibt es ja für die aktuellen EEE PCs die Linux-Varianten und zweitens ist es doch auch bei vielen anderen Linux-Distributionen so, dass die Treiber für nicht unterstützte Hardware von cleveren Usern entwickelt werden. Immerhin gibt es doch auch Projekte wie EeeXubuntu etc., die Ubuntu auf den Eee-Pc anpassen, und die werden doch auch von freiwilligen entwickelt.
“Erstens gibt es ja für die aktuellen EEE PCs die Linux-Varianten und zweitens ist es doch auch bei vielen anderen Linux-Distributionen so, dass die Treiber für nicht unterstützte Hardware von cleveren Usern entwickelt werden.”
Erstens geht da aber nichts ohne Info von den Herstellern und zweitens hat auch Asus die Quellen für einige der Hardwarekomponenten im eeepc erst veröffentlicht nachdem verschärft auf die GPL-Bedingungen hingewiesen wurde, unter denen Asus die Binaries veröffentlicht hatte!
“Immerhin gibt es doch auch Projekte wie EeeXubuntu etc., die Ubuntu auf den Eee-Pc anpassen, und die werden doch auch von freiwilligen entwickelt.”
Was kein großes Problem ist mit den passenden Hardwaretreibern, die von Asus stammen. (Ich will jetzt die Arbeit der Leute nicht schmälern, ich wollte nur sagen ohne die Treiber wäre es ungleich schwieriger..)
Beim nächsten Modell E900 wird dann eben ein anderes WLan-Modul eingebaut mit Windows-only Treiber und fertig…
Da kenne ich mich zu wenig aus. Wenn das wirklich so ist, wäre das natürlich sehr schade. Ich bin immer davon ausgegangen, dass ganz viele Linux-Treiber für exotische Hardware von Usern entwickelt wurden. Und gerade für den EEE PC würden sich solche Entwicklungen ja “lohnen” (wenn auch nicht finanziell), weil es viele mit identischer Hardware-Konfiguration gibt.
Wie dem auch sei, für den 4G gibt es ja nun schon die Linux-Treiber, da sind wir (glücklichen Besitzer) also auf der sicheren Seite ;-)
Gruß, Henner
Hallo,
wie trefft ihr eure Entscheidung für den eee? Auf der Basis “ich will was ‘billiches’” oder auf der Basis, “Dieses System ist optimal für mich”. Somit erübrigt sich jede Diskussion über Preisunterschiede, denn konsequent ist nur, dass beide Preise gleich sind. Ob und wie das irgendwas subventioniert wird, ist völlig belanglos.
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Wenn ich einen koolen eeePC haben will, dann möchte ich doch nicht Opas gutes altes XP drauf haben…
Eee PC XP oder besser nicht das Kleingedruckte lesen…
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