Über eine Woche sind wir nun wieder in Deutschland und seit knapp einer Woche nicht mehr auf dem Wasser. Ein guter Zeitpunkt also, um unsere Reiseee noch einmal Revue passieren zu lassen und ein technisches Fazit zu ziehen.

Auch wenn wir sowohl beim Wetter als auch bei der Organisation mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, hat sich die Reiseee in punkto Paddeln, Erholung und erlebter Natur auf jeden Fall gelohnt. Insgesamt 400 km auf dem Wasser sprechen da sicher für sich.

Für alle Interessierten hier nochmal die in Polen gepaddelten Strecken inklusive der von vielen Lesern gewünschten Landschaftsbilder.

Geschwindigkeit
Reiseee mit 1000H

Sowohl im Vorfeld als auch nach der Tour haben mich einige gefragt, warum ich einen Laptop mit in den Urlaub schleppe. Schließlich sitze ich doch auf Arbeit schon den ganzen Tag vor einem PC. Der entscheidende Unterschied ist: Ich darf/kann/möchte das, ich muss es nicht. Es war ein interessantes Experiment, das aus meiner Sicht recht gut gelungen ist und das Spaß gemacht hat. Und wie das Feedback zeigt auch nicht nur mir.
Der 1000H ist nicht das neueste, oder teuerste Gerät, erfüllte aber super seinen Job. Es gibt wenig was ich auf einer neuen Tour anders machen würde.

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Energie und GPS

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gps-akku Das meiste Updatepotential hat die Stromversorgung des GPS-Loggers. Ein Satz Batterien reicht leider nicht für zwei Paddeltage wie ich an Tag 8 herausgefunden habe, daher fehlt hier auch ein Stück Strecke. Ich musste daher täglich zwei neue AAA-Batterien in den Logger stopfen und habe jetzt einen Haufen Batterien, die noch nicht leer sind und nun für die nächste Zeit für sämtliche Fernbedienungen, Reisewecker und weitere Kleingeräte herhalten dürfen. Das geht nicht nur ins Geld sondern ist auch aus umwelttechnischer Sicht eine sehr schlechte Lösung. Aber auch hier ist Abhilfe in Sicht: Unser kleiner RGM 3800 kann nämlich auch per USB mit Strom versorgt werden und zeichnet so auch ohne Batterien auf. Im Packsack ist es auch egal, ob noch ein zweites Gerät am Logger hängt. Somit eignen sich zum Beispiel Geräte wie das Trust “ZyXEL” hervorragend als Energielieferant. Ein Test über die Aufzeichnungsdauer mit diesem Akku steht noch aus. Notfalls können solche Akkus über den USB-Anschluss des Netbooks wieder aufgeladen werden.

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Mein Eee PC 1000H

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Über den Asus hatte ich ja schon geschrieben. Hier habe ich nichts zu bemängeln. Das matte Display, die lange Laufzeit, eine recht gute Tastatur und zu meiner Freude ein Linux das die komplette Hardware unterstützt, machen den Urlaubsadmin glücklich :-) Auch der große Akku hat überzeugt, obwohl die ersten Hinweise dazu im Forum nicht so toll klangen.

Spannender wird die Sache dann noch mit den bereits seit einiger Zeit angekündigten Netbooks auf ARM-Basis. Hier reicht dann evtl. sogar der originale Akku ohne Nachladen. Für meine Reiseee hatte das Netbook also durchaus noch kleiner sein können.

Wenn es noch nerdiger werden soll, könnte man den Strom noch über Solarmatten (gibt’s bei Globetrotter) erzeugen, allerdings sollte man sich diese Anschaffung bei knapp 300,- Euro gut überlegen.

Positiv erstaunt, wenn auch nicht wirklich überrascht war ich von der guten Netzabdeckung in Polen. Das Handy mit der deutschen Karte buchte sich täglich beim Anbieter “Orange PL” ein, während der Stick das Netz von “Plus GSM” nutzte. Es waren also auf der gesamten Strecke immer mindestens 2 Netze verfügbar. Eine Verbindung habe ich auch immer bekommen, allerdings wackelte manchmal der Internetzugang ein wenig. Und bei Prepaid-Preisen von ca. 7 Cent/MB macht auch das Bloggen im Ausland Spass.

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Fazit

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Mein Fazit also: Mit dem Netbook unterwegs ist sicher das erklärte Ziel dieser mobilen Rechner und es klappt auch hervorragend in der Wildnis. Mir persönlich hat das Bloggen in der Pampa großen Spass gemacht. Ich hoffe Ihr hattet auch welchen beim Lesen.

Wem das gefummel und geklicke auf der Google-Karte zu mühsam ist, kann sich hier die Bilder gesammelt ansehen:

Lustige Leute auf dem Fluss

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